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Voraussetzung schaffen

Knochenaufbau und Sinuslift für Ihr Implantat

Wenn der Kieferknochen für ein Implantat nicht ausreicht, schafft ein Knochenaufbau die Grundlage. Geplant mit 3D-Diagnostik, schonend durchgeführt, ehrlich beraten.

Befund prüfen lassen
Modernes Behandlungszimmer in der Zahnarztpraxis Dr. Käther in Pulheim

Medizinisch geprüft von Dr. Oliver KätherZuletzt aktualisiert: 17.07.2026

Kurz gesagt

Wenn der Kieferknochen für ein Implantat nicht ausreicht, schafft ein Knochenaufbau die nötige Grundlage. Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich kommt häufig der Sinuslift zum Einsatz, eine Anhebung des Kieferhöhlenbodens. Der Aufbau verlängert die Behandlung um einige Monate. Als Richtwert liegen die Kosten je nach Umfang bei 500 bis 2.500 Euro pro Bereich.

Warum ein Knochenaufbau nötig sein kann

Nach einem Zahnverlust bildet sich der Kieferknochen mit der Zeit zurück, weil ihm die Belastung durch die Zahnwurzel fehlt. Für ein Implantat braucht es aber ausreichend Knochen in Höhe und Breite, damit es stabil sitzt. Ist davon zu wenig vorhanden, baut ein Knochenaufbau die fehlende Substanz wieder auf.

Welche Verfahren es gibt

Häufigstes Verfahren

Knochenaufbau mit Aufbaumaterial

Synthetisches oder natürliches Knochenersatzmaterial regt den Körper an, neuen Knochen zu bilden.

Eingriff
am wenigsten invasives Verfahren

Sinuslift im Oberkiefer

Im seitlichen Oberkiefer reicht die Knochenhöhe oft nicht aus, weil die Kieferhöhle im Weg ist. Beim Sinuslift wird der Boden der Kieferhöhle angehoben und der Raum mit Aufbaumaterial gefüllt, sodass Platz für das Implantat entsteht.

In vielen Fällen lässt sich ein kleiner Aufbau direkt mit der Implantation kombinieren. Bei größerem Bedarf erfolgt der Aufbau vorab in einem eigenen Schritt.

Was Sie nach einem Sinuslift beachten sollten

Nach einem Sinuslift gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen.

  • Niesen mit offenem Mund

    Niesen Sie in den ersten Tagen nur mit offenem Mund.

  • Kein Schnäuzen

    Beim Niesen und Schnäuzen entsteht starker Druck auf die Kieferhöhle, der die frische Wunde stören kann.

Was es kostet

Richtwert pro Kieferbereich, je nach Ausmaß
500–2.500 €
bis der neue Knochen tragfähig ist
einige Monate

Die genauen Kosten ergeben sich aus dem Heil- und Kostenplan nach der Untersuchung.

Ihnen wurde gesagt, Sie hätten zu wenig Knochen für ein Implantat? Häufig gibt es mehr Möglichkeiten als gedacht.

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Risiken und ehrliche Aufklärung

Implantate gehören zu den verlässlichsten Verfahren der modernen Zahnmedizin, und die allermeisten Behandlungen verlaufen ohne Komplikationen. Trotzdem klären wir Sie offen über die möglichen Risiken auf, denn nur dann können Sie in Ruhe entscheiden.

  • Schwellung und Wundschmerz

    Nach dem Eingriff sind eine leichte Schwellung, ein Bluterguss und ein leichter Wundschmerz normal. Sie klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab und sind gut mit Schmerzmitteln zu lindern.

  • Gestörte Wundheilung

    Die Wundheilung kann gestört sein, vor allem bei Raucherinnen und Rauchern und bei einem schlecht eingestellten Diabetes. Wir sprechen das vorher offen an und planen entsprechend.

  • Periimplantitis

    An einem Implantat kann sich das Gewebe entzünden, eine sogenannte Periimplantitis. Sie entsteht meist bei mangelhafter Pflege und lässt sich durch gute Mundhygiene und regelmäßige Nachsorge weitgehend vermeiden.

  • Sicherheitsabstand durch 3D-Planung

    Liegt der Eingriff nahe an einem Nerv im Unterkiefer, besteht ein geringes Risiko für vorübergehende Gefühlsstörungen. Durch die dreidimensionale Planung halten wir den nötigen Sicherheitsabstand genau ein.

  • Seltenes Nicht-Einheilen

    In seltenen Fällen wächst ein Implantat nicht richtig ein. Dann wird es entfernt, die Stelle heilt aus und ein neuer Versuch ist nach einer Pause möglich.

Wir halten diese Risiken klein, indem wir jeden Eingriff mit dreidimensionaler Diagnostik planen, Sie gründlich voruntersuchen, ehrlich über Ihre persönlichen Voraussetzungen sprechen und Sie nach dem Eingriff eng begleiten.

Häufige Fragen

Tut ein Knochenaufbau weh?

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei. Danach sind leichte Schwellungen normal und gut mit Schmerzmitteln zu behandeln.

Wie lange dauert die Heilung?

Je nach Verfahren einige Monate, bis der neue Knochen tragfähig ist. Erst dann oder zeitgleich wird das Implantat gesetzt.

Geht ein Implantat auch ohne Knochenaufbau?

Manchmal ja, etwa mit kürzeren Implantaten oder einer angepassten Position. Was in Ihrem Fall möglich ist, klären wir mit der 3D-Diagnostik.

Mehr Möglichkeiten als gedacht

Ihnen wurde gesagt, Sie hätten zu wenig Knochen für ein Implantat? Vereinbaren Sie ein Erstgespräch in Pulheim. Häufig gibt es mehr Möglichkeiten als gedacht.

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