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Metallfreie Implantologie

Metallfreie Implantate aus Keramik, geplant in Pulheim bei Köln

Keramikimplantate aus Zirkonoxid sind weiß, biokompatibel und sehr gut verträglich. Dr. Oliver Käther, Curriculum Implantologie der DGI, plant sie mit 3D-Diagnostik und berät Sie ehrlich, wann Keramik die richtige Wahl ist und wann nicht.

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Dr. Oliver Käther, Zahnarzt mit Curriculum Implantologie der DGI, in seiner Praxis in Pulheim

Medizinisch geprüft von Dr. Oliver KätherZuletzt aktualisiert: 19.07.2026

Kurz gesagt

Ein Keramikimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Zirkonoxid, einer hochfesten, weißen Keramik. Als Richtwert liegen die Gesamtkosten im Frontzahnbereich bei etwa 2.400 bis 5.200 Euro und im Seitenzahnbereich bei etwa 2.000 bis 4.000 Euro. Keramik ist nicht für jede Situation die beste Lösung, und genau das sagen wir Ihnen offen.

Was ein Keramikimplantat ist

Ein Keramikimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus Zirkonoxid, einer hochfesten, weißen Keramik. Es übernimmt dieselbe Aufgabe wie ein Titanimplantat, kommt aber vollständig ohne Metall aus. Eingesetzt wird es dort, wo ein oder mehrere Zähne fehlen, und trägt anschließend eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese.

Der Unterschied zu Titan liegt im Material.

Titan

Titan ist seit Jahrzehnten der bewährte Standard, robust und gut verträglich.

Langzeitdaten
mehrere Jahrzehnte im Einsatz

Keramik (Zirkonoxid)

Keramik ist die metallfreie Alternative, die in bestimmten Situationen Vorteile bietet, vor allem ästhetisch und bei Patienten, die kein Metall im Körper möchten.

5-Jahres-Überlebensrate
etwa 95 bis 98 Prozent
Aufpreis gegenüber Titan
meist 500 bis 1.500 Euro

Wann Keramik die richtige Wahl ist

Keramikimplantate spielen ihre Stärken in vier Situationen aus. Ob sie für Sie infrage kommen, klären wir gemeinsam in der Untersuchung.

  • Metallunverträglichkeit

    Zirkonoxid ist biokompatibel und gilt als sehr gut verträglich. Allergien sind nicht bekannt.

  • Wunsch nach metallfreier Versorgung

    Für Patienten, die kein Metall im Körper möchten.

  • Hohe ästhetische Ansprüche im sichtbaren Bereich

    Das weiße Material schimmert nicht dunkel durch das Zahnfleisch.

  • Dünnes Zahnfleisch im Frontzahnbereich

    Hier ist das weiße Material ein echter Vorteil gegenüber Titan.

Was Keramikimplantate kosten

Keramikimplantate sind teurer als Titanimplantate, weil das Material aufwendiger zu verarbeiten ist.

Frontzahnbereich, je nach Aufwand und Versorgung
2.400–5.200 €
Seitenzahnbereich, je nach Aufwand und Versorgung
2.000–4.000 €
Aufpreis gegenüber Titan
500–1.500 €

Verbindlich ist immer der Heil- und Kostenplan.

Die gesetzliche Kasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss für den Zahnersatz auf dem Implantat, nicht für das Implantat selbst. Eine private Zahnzusatzversicherung kann je nach Tarif einen großen Teil übernehmen. Einen verbindlichen Heil- und Kostenplan erhalten Sie nach der Untersuchung.

Metallfrei, ästhetisch und ehrlich beraten

Wenn Sie über ein metallfreies Implantat nachdenken, schauen wir uns Ihre Situation in Ruhe an und sagen Ihnen offen, ob Keramik für Sie die richtige Wahl ist.

Erstgespräch in Pulheim vereinbaren

So läuft Ihre Behandlung ab

  1. 1

    Erstgespräch und Diagnostik

    Wir prüfen Ihren Befund, besprechen Ihre Wünsche und klären mit 3D-Diagnostik, ob der Kieferknochen für ein Keramikimplantat geeignet ist.

  2. 2

    Einsetzen des Implantats

    Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzfrei.

  3. 3

    Einheilung

    In den folgenden Wochen verwächst das Implantat mit dem Knochen. Bei Keramik plane ich hier etwas mehr Zeit ein als bei Titan.

  4. 4

    Zahnersatz

    Nach abgeschlossener Einheilung setzen wir die endgültige Krone, Brücke oder Prothese ein.

Warum bei Dr. Käther

Dr. Oliver Käther hat das Curriculum Implantologie der DGI gemacht und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI). Jeden Eingriff plant er mit 3D-Diagnostik, damit das Implantat präzise und passend zu Ihrem Kiefer sitzt.

Risiken und ehrliche Aufklärung

Implantate gehören zu den verlässlichsten Verfahren der modernen Zahnmedizin, und die allermeisten Behandlungen verlaufen ohne Komplikationen. Trotzdem klären wir Sie offen über die möglichen Risiken auf, denn nur dann können Sie in Ruhe entscheiden.

  • Schwellung und Wundschmerz

    Nach dem Eingriff sind eine leichte Schwellung, ein Bluterguss und ein leichter Wundschmerz normal. Sie klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab und sind gut mit Schmerzmitteln zu lindern.

  • Gestörte Wundheilung

    Die Wundheilung kann gestört sein, vor allem bei Raucherinnen und Rauchern und bei einem schlecht eingestellten Diabetes. Wir sprechen das vorher offen an und planen entsprechend.

  • Periimplantitis

    An einem Implantat kann sich das Gewebe entzünden, eine sogenannte Periimplantitis. Sie entsteht meist bei mangelhafter Pflege und lässt sich durch gute Mundhygiene und regelmäßige Nachsorge weitgehend vermeiden.

  • Sicherheitsabstand durch 3D-Planung

    Liegt der Eingriff nahe an einem Nerv im Unterkiefer, besteht ein geringes Risiko für vorübergehende Gefühlsstörungen. Durch die dreidimensionale Planung halten wir den nötigen Sicherheitsabstand genau ein.

  • Seltenes Nicht-Einheilen

    In seltenen Fällen wächst ein Implantat nicht richtig ein. Dann wird es entfernt, die Stelle heilt aus und ein neuer Versuch ist nach einer Pause möglich.

Wir halten diese Risiken klein, indem wir jeden Eingriff mit dreidimensionaler Diagnostik planen, Sie gründlich voruntersuchen, ehrlich über Ihre persönlichen Voraussetzungen sprechen und Sie nach dem Eingriff eng begleiten.

Häufige Fragen

Sind Keramikimplantate so stabil wie Titanimplantate?

Moderne Keramikimplantate aus Zirkonoxid sind sehr stabil. Studien zeigen 5-Jahres-Überlebensraten von etwa 95 bis 98 Prozent. Langzeitdaten über mehrere Jahrzehnte gibt es für Titan allerdings mehr, weil es länger im Einsatz ist.

Für wen sind Keramikimplantate besonders geeignet?

Für Menschen mit Metallunverträglichkeit oder dem Wunsch nach einer metallfreien Versorgung, für hohe ästhetische Ansprüche im sichtbaren Bereich und für Patienten mit dünnem Zahnfleisch, bei denen Titan durchschimmern könnte.

Warum sind Keramikimplantate teurer?

Das Material Zirkonoxid ist teurer als Titan und in der Verarbeitung aufwendiger. Auch das Einsetzen erfordert mehr Erfahrung. Der Aufpreis gegenüber Titan liegt meist bei 500 bis 1.500 Euro.

Kann ich ein Keramikimplantat sofort nach dem Zahnziehen bekommen?

In vielen Fällen nicht. Bei Keramik wird häufiger die vollständige Einheilung abgewartet, bevor belastet wird. Ob eine Sofortimplantation möglich ist, hängt vom Befund ab.

Metallfrei, ästhetisch und ehrlich beraten

Wenn Sie über ein metallfreies Implantat nachdenken, schauen wir uns Ihre Situation in Ruhe an und sagen Ihnen offen, ob Keramik für Sie die richtige Wahl ist.

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