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Fachbereich · Parodontologie

Zahnfleischbehandlung in Pulheim: Parodontitis früh stoppen

Gesundes Zahnfleisch ist die Grundlage für stabile Zähne. Wir behandeln Zahnfleischerkrankungen auf Basis moderner Parodontologie — von der Früherkennung bis zur langfristigen Nachsorge. Dr. Oliver Käther ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO).

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Dr. Oliver Käther, Mitglied der DG PARO, in seiner Zahnarztpraxis in Pulheim

Medizinisch geprüft von Dr. Oliver KätherZuletzt aktualisiert: 17.07.2026

Kurz gesagt

Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats — unbehandelt führt sie zu Zahnfleischrückgang, lockeren Zähnen und Zahnverlust. Je früher sie erkannt wird, desto besser lässt sie sich kontrollieren. Wir behandeln systematisch: Diagnostik, Tiefenreinigung, begleitende Maßnahmen und ein individuelles Nachsorge-Programm.

Was versteht man unter Zahnfleischbehandlung?

Zahnfleischbehandlungen umfassen alle Maßnahmen zur Diagnose, Therapie und Nachsorge entzündlicher Erkrankungen des Zahnhalteapparats, vor allem der Parodontitis (früher Parodontose). Unbehandelt führt diese chronische Erkrankung zu Zahnfleischrückgang, Knochenabbau und Zahnverlust. In unserer Praxis arbeiten wir nach aktuellen wissenschaftlichen Standards, individuell abgestimmt auf Ihren Befund und Ihre Risikofaktoren.

Woran erkenne ich eine Parodontitis?

  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
  • Schwellungen oder Rötungen am Zahnfleisch
  • Mundgeruch trotz gründlicher Pflege
  • Zahnfleischrückgang, die Zähne wirken „länger"
  • Lockerung einzelner Zähne

Unsere Leistungen im Überblick

  • Früherkennung von Zahnfleischentzündungen (Gingivitis, Parodontitis)
  • Parodontitisbehandlung mit Tiefenreinigung (Kürettage)
  • Schonende Verfahren mit moderner Technik (z. B. Airflow)
  • Individuelle Mundhygieneberatung & Nachsorge
  • Recall-System zur langfristigen Stabilisierung
  • Behandlung parodontaler Erkrankungen in Kombination mit Implantaten

Wie läuft die Parodontitisbehandlung ab?

  1. Diagnostik: Untersuchung der Zahnfleischtaschen, Röntgendiagnostik und ggf. Bakterienanalyse.
  2. Initialtherapie: Professionelle Zahnreinigung und Anleitung zur optimierten häuslichen Mundhygiene.
  3. Tiefenreinigung (Kürettage): Entfernung von Bakterien und Belägen unterhalb des Zahnfleischrands.
  4. Begleitende Maßnahmen: Je nach Befund Antibiotikatherapie oder ergänzende Verfahren wie Laserbehandlung.
  5. Langzeitbetreuung (Recall): Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und Kontrolle zur Erhaltung des Behandlungserfolgs.

Da die Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, ist eine lebenslange Nachsorge essentiell, um den Zustand nach der Behandlung stabil zu halten und weiterem Zahnfleischrückgang und Knochenverlust vorzubeugen.

Warum sollte Parodontitis früh behandelt werden?

Eine unbehandelte Parodontitis kann nicht nur Zähne gefährden, sondern auch die Allgemeingesundheit beeinflussen. Studien zeigen Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Schwangerschaftskomplikationen. Deshalb ist eine frühzeitige Therapie nicht nur zahnmedizinisch, sondern auch gesundheitlich entscheidend.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Parodontose und Parodontitis?

Parodontose war lange Zeit die gebräuchliche Bezeichnung, heute spricht man korrekt von Parodontitis, einer entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparats.

Kann Parodontitis geheilt werden?

Die Erkrankung kann nicht vollständig geheilt, aber sehr gut kontrolliert werden. Ziel ist es, die Entzündung dauerhaft zu stoppen.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Nein, sie erfolgt unter lokaler Betäubung und ist meist gut verträglich. Bei empfindlichen Patienten arbeiten wir besonders schonend.

Ist Parodontitis ansteckend?

Die verursachenden Bakterien können bei engem Kontakt übertragen werden. Ob sich daraus eine Erkrankung entwickelt, hängt jedoch auch von vielen individuellen Faktoren ab.

Wie lange dauert die Therapie?

Die aktive Behandlung erfolgt in ein bis zwei Sitzungen. Danach folgt die Erhaltungstherapie im individuellen Recall-Intervall.

Wie oft sollte ich zur Nachsorge kommen?

Nach abgeschlossener Therapie empfehlen wir abhängig vom evaluierten Schweregrad regelmäßige Kontrollen alle 3 bis 4 Monate im Rahmen eines individuellen Recall-Programms.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Bei nachgewiesenem Behandlungsbedarf übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel die Grundversorgung. Zusatzleistungen werden individuell besprochen.

Gesundes Zahnfleisch, stabile Zähne

Gesundes Zahnfleisch ist die Basis für stabile Zähne. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis in Pulheim, wir beraten Sie persönlich.

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